OGS-Jubiläum: Hafenstraße an der Herderschule
05.04.2017 - 14:25 Uhr
Der Rot-Weisse Ganztag machte am Dienstag in der Frohnhauser Herderschule Halt. Hier feierte das Gemeinschaftsprojekt „Rot-Weisser Ganztag“ von Essener Chancen und Jugendhilfe Essen sein 20. Jubiläum. Dieses Mal waren die beiden Außenbahn-Akteure Timo Becker und Patrick Huckle am Start.

Die Rechtschreibung im Blick: Ein „ß“ bei "Rot-Weiss Essen" kommt Huckle und Becker nicht in die Tüte! Fotos: JHE

Gelungenes Jubiläum: Herderschüler und Rot-Weisse feierten den schönen Nachmittag.

Tolle Tricks: Die RWE-Spieler begeisterten die Kids mit einer kurzen Spieleinlage.

Zum Kennenlernen erwartete die Spieler ein deftiges Mittagsessen, bei dem das Eis flott gebrochen wurde. Nach dem Essen soll man sich bewegen, also ging‘s sofort in die Turnhalle. Hier hatten die Schüler einen Parcours vorbereitet, auf dem die Fußballer Können und Geschick beweisen konnten. Becker und Huckle bestehen die Tests unter den Augen der staunenden Grundschüler mit Bravour.
Etwas durchatmen konnten Kids und Kicker hinterher bei der Pressekonferenz in der Turnhalle. Die Schüler der Medien-AG hatten sich im Vorfeld jede Menge Gedanken gemacht und einen Haufen kniffliger Fragen für ihre RWE-Idole überlegt: „Habt ihr Rituale oder Glücksbringer?“, „Wann war euer erstes Profispiel?“ oder „Was sind eure Ziele?“. Während die sportliche Karriere für beide Fußballer wichtig ist, haben sowohl Becker als auch Huckle die Zeit danach auf dem Schirm und erklären den Kurzen, wie wichtig lernen tatsächlich ist: „Schule geht immer vor! Das war schon bei uns in der Jugend so. Wer seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, durfte nicht zum Training“, gibt Huckle Einblicke in seine fußballerischen Anfänge. Auch bei historischen Fragen, wie „Seit wann gibt es Rot-Weiss Essen?“, geben sich die beiden Spieler keine Blöße.

Signierstunde und Sportunterricht
Im Anschluss stand die obligatorische Signierstunde auf dem Programm. Die Rot-Weissen mussten wieder alles unterzeichnen, was nicht niet- und nagelfest war: Arme, Beine, Federmäppchen, T-Shirts und Schuhe. Der eine oder andere kleine Fan konnte einen Schnappschuss mit seinen Idolen ergattern. Neben den Autogrammen freuten sich die Herderschüler über ein weiteres Mitbringsel: Niclas Pieper von der rot-weissen Geschäftsstelle hatte Heimspiel-Tickets für die Hafenstraßenpartie gegen die Sportfreunde Siegen im Gepäck.
„Die Kinder haben den Besuch in Gruppenarbeit wieder sehr gut vorbereitet“, weiß Annette Tischler, Bereichsleiterin der Jugendhilfe Essen. „Besonders gelungen war diesmal, dass sich die Spieler proaktiv am Sportunterricht beteiligen mussten.“

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